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Stromanbieter Wechsel - Anbieterwechsel leicht gemacht

Seit der Liberalisierung des Strommarktes kann sich ein Wechsel des Stromanbieters auf jeden Fall lohnen, denn viele alternative Stromanbieter bieten Strom deutlich preisgünstiger als die herkömmlichen Stromversorger an - jährlich können so bis zu 200,- Euro eingespart werden! Vielleicht möchte man ja auch einen eigenen Beitrag zum Umweltschutz anbieten, indem man Strom zukünftig von einem Ökostromanbieter bezieht, der Strom aus regenerativen Quellen anbietet und auf Strom aus Atom- und Kohlekraftwerken verzichtet.

Leider lassen sich viele Menschen immer noch von einem Wechsel abhalten, da sie glauben, dass der Wechselvorgang zu umständlich sei oder dass es zu möglichen Ausfällen in der Stromversorgung kommen könnte etc. - doch wir können Sie in dieser Hinsicht vollkommen beruhigen: Alle derartigen Bedenken sind nämlich völlig unbegründet.

Im folgenden möchten wir Ihnen kurz erläutern, wie der Wechsel zu einem alternativen Stromanbieter vor sich geht:

  1. Zuerst muss der Wechsel natürlich beantragt werden - informieren Sie sich davor mittels unserer Testberichte und unserem Vergleich, welcher Anbieter Ihnen am meisten zusagt. Bei so gut wie allen von uns getesteten Stromanbietern kann der Wechsel bequem und einfach online von zuhause aus beantragt werden. Dazu müssen in ein Online-Formular diverse Angaben zur Person eingetragen werden (Name, Adresse etc.), auch eine Bankverbindung muss meistens mit angegeben werden, da die Zahlung in der Regel per Bankeinzug erfolgt. Oftmals müssen auch der Name des bisherigen Stromversorgers, die Stromzählernummer und der bisherige Jahresverbrauch mit angegeben werden (die notwendigen Infos finden sich in Ihrer letzten Stromrechnung). Über die Sicherheit Ihrer Daten brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, da diese in sämtlichen von uns getesteten Fällen verschlüsselt übertragen werden und somit für Unbefugte nicht einsehbar sind. Bei den ganz wenigen Stromanbietern, die keinen Online-Antrag anbieten, muss der Antrag meist online heruntergeladen, ausgefüllt und per Post an das jeweilige Unternehmen geschickt werden (alternativ kann man sich den Blanko-Antrag in den meisten Fällen auch per Post schicken lassen). Nachdem der Antrag abgeschickt wurde, erhält man nach kurzer Zeit eine Auftragsbestätigung des neuen Stromanbieters - hier wird einem auch mitgeteilt, ab welchem Zeitpunkt die Belieferung mit dem "neuen" Strom erfolgen kann (der Zeitpunkt des Vertragsbeginns richtet sich natürlich nach der Vertragslaufzeit des bisherigen Vertrags - in der Regel sollte man innerhalb von 6 Wochen endgültig zum neuen Anbieter gewechselt haben).
  2. Nun braucht man sich als Verbraucher praktisch um nichts mehr zu kümmern, denn alles weitere wird vom neuen Stromanbieter erledigt: Er kümmert sich um sämtliche anfallenden Formalitäten, selbst die Kündigung beim bisherigen Stromversorger wird vom neuen Anbieter übernommen (in einigen Fällen muss dem neuen Stromversorger dazu eine Vollmacht erteilt werden). Man sieht also, ein Wechsel zu einem neuen Stromanbieter verläuft äußerst unkompliziert, schnell und bequem. Irgendwelche Unterbrechungen in der Stromversorgung brauchen auch nicht befürchtet werden, denn die örtlichen Netzbetreiber (über deren Netz ja auch der "neue" Strom bereitgestellt wird) sind zu einer unterbrechungslosen, durchgängigen Stromversorgung gesetzlich verpflichtet - eine lückenlose Versorgung ist also in jedem Fall gesichert. Der lokale Netzbetreiber darf den Strom also schon aus gesetzlichen Gründen auf keinen Fall abstellen, nur weil der Kunde zu einem anderen Stromanbieter gewechselt hat.
  3. Bei möglichen Störfallen (z.B. einem Stromausfall) ist der örtliche Netzbetreiber ebenfalls dafür zuständig, diese Probleme umgehend zu beheben - auch wenn man Strom von einem anderen Stromanbieter bezieht und nicht dessen Vertragspartner ist. Auch das Ablesen des Stromzählers erfolgt in der Regel weiterhin durch den örtlichen Netzbetreiber, bei manchen Anbietern kann der Kunde den Wählerstand am Tag der Umstellung auch selbst angeben (per E-Mail oder Telefon). Hier unser Tipp: Man sollte sich stets den Zählerstand am Tag des Wechsels notieren.
  4. Sollte der neue Stromanbieter aus irgendeinem Grund nicht mehr liefern können, so braucht man ebenfalls keine Unterbrechung in er Stromversorgung zu befürchten: In diesem Fall wird man automatisch nahtlos vom örtlichen Netzbetreiber weiter versorgt, allerdings selbstverständlich zu dessen Tarifen (und man muss natürlich auch an diesen zahlen).

Übrigens: Bei keinem der von uns getesteten Anbieter wird ein neuer Stromzähler benötigt und auch irgendwelche neuen Leitungen müssen nicht verlegt werden. Irgendwelche unangenehmen Umbauarbeiten müssen also nicht befürchtet werden. Mögliche Wechselgebühren fallen übrigens auch so gut wie nie an - genauere Informationen zu den Konditionen der einzelnen Stromanbieter finden Sie in unseren Anbieterbeschreibungen unter dem Stichpunkt "Wechsel zu...".